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Keine zwei Wochen...

....sind vergangen, da schleicht doch so ein Typ mit einer Kamera um mich rum. Er mustert mich von oben bis unten, fasst mir ans Blech, versucht den einen oder anderen Blick aus meinem Innenraum zu erhaschen und kreist wieder und wieder um meinen Körper äh Karosse.
Noch immer auf bessere Zeiten wartend
Geht das etwa jetzt schon weiter, wollen die "Politessenfreunde" mir jetzt schon ans Leder um mich vielleicht abzuschleppen? Oder ist es ein Räuber um mich zu berauben? Keine Ahnung, ich kanns nur über mich ergehen lassen und abwarten. Raus bekomme ich das jetzt eh nicht.
Moment mal, jetzt wirds aber Dicke! Jetzt legt der Kerl sich auch noch unter mich und leuchtet mir mit einer Taschenlampe unter mein Blechkleid. Auf offener Straße, am hellerlichten Tag! Schäm Dich, Du Pflegel! Das kannst Du bei Deinem Auto machen, aber nicht bei mir!
Schon steht er wieder daneben, schleicht ein letztes mal um mich rum, mustert das Schreiben was immer noch unter meinem Scheibenwischer klemmt, knipst noch schnell ein Foto von mir, springt in sein Auto und verschwindet.
Ich frage mich: "War das jetzt wahr, war das eine Erscheinung? Hab ich mir das alles nur eingebildet und wenn nicht, was hat das zu bedeuten?"
Fragen über Fragen beschäftigen mich und lassen mich nicht locker. Einerseits fühle ich noch richtig Power in mir, andererseits fühle ich mich müde und schlapp. Ich stehe hier ewig verloren am Straßenrand und jetzt scheinen sich die Ereignisse um mich zu überschlagen.
Innerhalb zwei Wochen der zweite Besucher, aber wo bleibt mein Besitzer?...

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Wer gut schmiert....

Die Saison hat ja begonnen und die Sommergefährte worden wieder an die Luft gelassen.
Bevor es nun so richtig mit den großen Ausfahrten losgeht, ist es Zeit noch mal das Öl zu wechseln.
Dafür gibt es nun mehrere Gründe....
Zum einem steht das Fahrzeug den ganzen Winter mit dem Öl und da bietet sich jetzt ein Wechsel an. Der Motor stand die ganze Zeit still und da ist das ganze Öl in der Ölwanne zusammen gelaufen. Der Rest befindet sich im Ölfilter und der wird ja sowieso mit gewechselt.
Also schnell frisches Öl besorgt, einen neuen Filter und ran an die Arbeit.
Was brauche ich zum Wechseln des Öls? Eigentlich nicht viel, hier schnell aufgelistet. -Behältniss zum Auffangen des alten Öls
-Lappen und etwas Reiniger zum Säubern
-4,5 Liter frisches Motorenöl
-Ölfilter
-Ölfilterschlüssel
-16er Inbusschlüssel zum Schrauben der Ölablassschraube ( bei mir kommt da ein 22er Ring-Schlüssel zu Einsatz, die originale Schraube hat sich beim letzten Wechsel vor zwei Jahren samt Gewinde der Ölwanne…

Es war einmal...

... damit fangen ja Märchen oder manche Geschichten an.
Auch diese Geschichte fängt so an und soll ein kleiner Blog von mir, dem T3 werden, der nach 3-4 Jahren tristen "Standleben" auf der Straße eigentlich keinen Bock mehr hatte ein Auto zu sein. Keiner liebte mich mehr, keiner bewegte mich mehr, keiner beachtete mich mehr. Ja, wo war die Zeit hin als es für 6000-tausend Kilometer und mehr im Jahr durch ferne Länder ging, als noch Leben in der Bude war, als zu viert in mir übernachtet wurde, für viele Wochen?
Statt dessen: Stehen bei Tag und Nacht, keiner schaut mich mehr an. Nur die Hunde nehmen mich als "Pissbude" und pinkeln mir ans Rad. Na ja, wenigstens ein klein wenig Abwechslung. Es wird nicht immer ans gleiche Rad gepieselt. Und sonst...
Ich roste vor mich hin, hab wenigstens noch ein Kennzeichen. Und der TÜV? Der ist schon längst ab- und ausgelaufen wie der Power in meiner Batterie. Nicht mal mehr hupen kann ich vor Wut. Es ist zum heulen. Dabei bin ich …

Endlos....

Endlos kamen mir die letzten Tage vor. Erst großes Hoffen und nun stehe ich weiter auf der Straße rum. Vorbei meine Träume von einem neuen Leben auf den Straßen dieser Welt. Vorbei meine erhoffte Vorfreude auf schöne Urlaube und vorbei meine Hoffnungen das mir jemand den Rost aus den Fugen kratzt.
Mehr und mehr die Befürchtung weggeschleppt zu werden und auf dem Schrottplatz zu landen, viel Zeit bleibt ja nicht mehr. Die Zeit des Zwangsstillegens ist ja nun fast gekommen.
Während ich so in meinen miesen Gedanken hänge und festsitze, merke ich gar nicht das ein alter neuer Bekannter mit noch einem jungen Mann kommt und mir die Türen öffnet.
"Eh, was geht da los! Und... woher habt Ihr den Schlüssel?" möchte ich rufen....aber ich kann ja nicht, ich bin ein Auto.
Sie öffnen alle Türen, alle Luken und schnüffeln in jede Ecke. Dabei höre ich die Worte wie: "Herrlich das Teil." Oder: "He, wenn der mal wieder rennt, das wird geil!" Und: "Ach, den griegen wi…