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Endlos....

Endlos kamen mir die letzten Tage vor. Erst großes Hoffen und nun stehe ich weiter auf der Straße rum. Vorbei meine Träume von einem neuen Leben auf den Straßen dieser Welt. Vorbei meine erhoffte Vorfreude auf schöne Urlaube und vorbei meine Hoffnungen das mir jemand den Rost aus den Fugen kratzt.
Mehr und mehr die Befürchtung weggeschleppt zu werden und auf dem Schrottplatz zu landen, viel Zeit bleibt ja nicht mehr. Die Zeit des Zwangsstillegens ist ja nun fast gekommen.
Während ich so in meinen miesen Gedanken hänge und festsitze, merke ich gar nicht das ein alter neuer Bekannter mit noch einem jungen Mann kommt und mir die Türen öffnet.
"Eh, was geht da los! Und... woher habt Ihr den Schlüssel?" möchte ich rufen....aber ich kann ja nicht, ich bin ein Auto.
Sie öffnen alle Türen, alle Luken und schnüffeln in jede Ecke. Dabei höre ich die Worte wie: "Herrlich das Teil." Oder: "He, wenn der mal wieder rennt, das wird geil!" Und: "Ach, den griegen wir schon wieder hin!"
Mein Motorenherz bekommt Flügel, ich hab auf einmal das Gefühl ich kanns noch, sofort, jetzt und hier.
Meine Batterie wird rausgenmmen und gegen eine neue ersetzt. Wegen der Blinkerei, sagen sie. Und als die neue eingebaut ist, die alte im Kofferraum verstaut ist, soll ich nun wo anders hingezogen werden.
Da höre ich doch auf einmal die Worte: "Los, wir lassen mal drehen, mal schauen ob er anspringt."
He Leute denk ich, nun kann ichs Euch zeigen! Ich lass Euch sprachlos da stehen, ich werde alles geben.
Schon habe ich den Schlüssel im Schloss und die Zündung steht auf Vorglühen. Die Lampe erlischt und der Schlüssel wird beherzt weitergedreht. Jo Anlasser, zeigs mir, mach mich juckig wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm! Lass mein Herz, äh meinen Motor durchdrehen.
Gesagt, getan. Mein Motor dreht höchstens zwei Umdrehungen, da flammt das alte Feuer wieder auf. Ich drehe und brumme und quitiere das mit einer schönen Dieselwolke.
Hura, ich bin zum Leben erweckt, ich laufe wieder. Ich kanns eben noch und das nach wenigstens drei Jahren Standzeit.
Die beiden gucken sich verdutzt an, sind wahrscheinlich mehr erstaunt wie ich das ich so gut angesprungen bin und beraten was sie machen. Kurzerhand wird das Abschleppseil im anderen Auto verstaut, der eine springt mir auf den Fahrsitz, legt den Gang ein und bewegt mich seit Jahren von meinem Platz. Mit eigener Kraft, ich bin Stolz auf mich, ohne TÜV , aber mit roter Plakette das ich bald zwangsstillgelegt werde.
Alles Scheißegal, mein neues Leben beginnt, hier und jetzt.
Die Fahrt geht aus der Stadt raus Richtung Tankstelle. Ich bekomme frischen Sprit aufgefüllt, Luft auf die Reifen und schon gehts weiter. Eh ich richtig zu Verstand komme, bin ich schon auf der Autobahn. Ist das ein geiles Gefühl nach Jahren. Das alte bekannte Brummen im Hintern, das alte kratzige Geräusch beim schalten, das behäbige "auf die 100 kommen"-wie früher, nix ist verloren gegangen.
Nach einer reichlichen Stunde endet meine Fahrt an einem ruhig gelegenen Haus am Wald. Ich bin glücklich und ich glaube die beiden die mich geholt haben noch mehr.
Ich werde noch lange beschnuppert, angeschaut, befummelt usw, aber ich ertrage es alles mit einer Vorfreude auf die erste Reise die bestimmt wieder kommen wird. Ich habe nun neue Besitzer, es geht wieder was, bestimmt!
Gezeigt....hab ich ja schon was in mir steckt...

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Was brauche ich zum Wechseln des Öls? Eigentlich nicht viel, hier schnell aufgelistet. -Behältniss zum Auffangen des alten Öls
-Lappen und etwas Reiniger zum Säubern
-4,5 Liter frisches Motorenöl
-Ölfilter
-Ölfilterschlüssel
-16er Inbusschlüssel zum Schrauben der Ölablassschraube ( bei mir kommt da ein 22er Ring-Schlüssel zu Einsatz, die originale Schraube hat sich beim letzten Wechsel vor zwei Jahren samt Gewinde der Ölwanne…

Es war einmal...

... damit fangen ja Märchen oder manche Geschichten an.
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